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Aus der ältesten noch erhaltenen Urkunde vom 31. März 1368 des Clarissenklosters ist ersichtlich, dass der zum niederen Dienstadel gehörende Märkische Richter zu Eichlinghofen, Johan von Menglinghausen, den Hof bewohnte. Im Jahre 1395 verpfändete Dietrich Graf von der Mark dem Dietrich Lenhove, seiner Frau Geitrud und ihren Erben den Hof to dem Hombroike, der als Einzelhof am Rande des Hombruchs lag und zum Hofsverband Groß- und Kleinholthausen gehörte, für 40 Mark. Im Jahre 1402 erscheint Dietrich Lenhoff, der Pfandinhaber des Hombruchsgut, als Märkischer Amtsrichter zu Hörde und Eichlinghofen. Wie das Wappen der Ritter von Hörde, zeigte sein Siegelwappen in der linken Hälfte ein fünfspeichiges Rad und in der rechten Hälfte zwei Ringe. Beim Verkauf der drei Persebecker Güter am 09. März 1436 wurde Dietrich Lenhoff vor dem Gericht zu Brackel als Zeuge genannt. Es ist unbekannt, ob der Amtsrichter Dietrich Lenhoff auf dem Hombruchsgut gewohnt hat. Wahrscheinlich verwaltete ein Pächter das Gut. Durch eine einmalige Abfindungssumme von 900 Reichstalern erwarb Johann Peter Lenhove 1829 das Eigentumsrecht an seinem Domänenpachtgut; jedoch musste er weiterhin einen jährlichen Erbgutzins von 50 Reichstalern an den Staat entrichten. Es ist unbekannt, wann dieser Erbgrundzins abgelöst wurde. Bei der Versteigerung des Hombrucher Domänenwaldes im Jahre 1828 kaufte Lenhoff den an seine Ländereien angrenzenden östlichen Teil mit dem Gelände des heutigen Bahnhofs Barop und der ehemaligen Baroper Maschinenfabrik. Auch der viel später angelegte Menglinghauser Bezirksfriedhof gehörte damals zum Lenhoffs Gut. Der Hof besteht heute nicht mehr als Bauerngut. Die Erben verkauften die Hofsgebäude mit den Ländereien an Privatleute und an den Landgerichtsrat Dr. Nolting. Seit über 25 Jahren ist der Lennhof das Mannschaftshotel von Borussia Dortmund und eine Wiege des Champions-League-Erfolgs und des Weltpokal-Gewinns von 1997. Im Jahr 2005 hat Arne Brügmann das Hotel erworben und führt es seitdem persönlich. |